Nachdem die Nationale sanitär-tierärztliche Behörde (ANSVSA) die Rettung mehrerer zehntausend Hunde verweigert hat, „rettet“ sie nun 1000 glückliche Hunde

In den letzten zwei Wochen verzeichneten die sozialen Netzwerke eine ungewöhnlich intensive (fast erdbebenartige) Aktivität der ANSVSA betreffend die Tierschutzvereine.  Nachdem in 26 September dieser „Behörde“ ein (ziemlich breites) Band durchschnitten, eine  deutsche Schauspielerin-Model mit dem Blick abgetastet und so die Kastrationsaktion des Vier Pfoten Vereins in der Ortschaft Pantelimon eingeweiht hat (eine Aktion im Rahmen derer die der ANSVA zukommende Rolle das Nichtbehindern der kastrierenden Techniker war), erzitterte Facebook durch die Meldung einer erneuten Heldentat der gleichen „Behörde“.

Maximilian Dragan – Director General al Direcţiei Generale Control Oficial?! din Ansvsa , mai nou taietorul de panglici al Ansvsa, informeaza presa despre "marile realizari"

Maximilian Dragan – Der Expert des Ansvsa fur Band schneiden

Von einem plötzlichen messianischen Juckreiz ergriffen, hat die Institution die ohne einen Finger zu bewegen dem Quälen von zehntausenden Streunerhunden beigewohnt hat, den Start für einen wahren nationalen „Rettungswettbewerb“ der Hunde aus dem öffentlichen Tierheim Bacău gegeben (dessen Tätigkeit im April 2014 (!) eingestellt worden sei, wegen schwere Verstöße wie: das Unterbringen von mehr als 100 Hunden auf einem brachliegenden Gelände, das Halten von mehr als gesetzlich zugelassenen Hunden in einem Zwinger, das Unterbringen von Hündinnen mit Welpen zusammen mit erwachsenen Hunden usw.).

Open-shelter Bacau-Caini "maltratati" facand o baie

Das Open Shelter von Bacău –“misshandelte” Hunde baden

Adapostul din Slatina-caini cu adevarat "fericiti"

Stadtische Shelter Slatina – sehr “frohe” Hunde

Der Köder der ANSVSA wurde zuerst von dem Vier Pfoten Verein geschluckt, der die Hunde fotografierte die grausam zum Leben auf den 17 Hektaren des Tierheims, also in einem richtigen open-shelterverurteilt“ waren, wonach derselbe Verein auf Facebook (samt der mehr als 200 Fotos jener Hunde) einen Aufruf an die NGOs stellte: „Das öffentliche Tierheim aus Bacău braucht eine dringende Lösung für die mehr als 1000 Streunerhunde die sich frei auf den 15 Hektaren des Tierheims bewegen. Die Tätigkeit dieser Institution wurde auf Anordnung der ANSVSA eingestellt, und  wegen fehlender umzäunter Gelände geraten die Tiere oft in blutige Konflikte untereinander. Mehr noch, die kleinen Hunde gelangen nur schwer oder überhaupt nicht an das Futter. VIER PFOTEN arbeitet mit dem Bürgermeisteramt Bacău und der ANSVSA zusammen um die Vermittlung der Hunde aus dem Tierheim zu unterstützen. Über mehrere Tage wird der Verein Fotos aufnehmen und auf Facebook stellen um Herren für die Tiere zu finden. Nach Angaben des Bürgermeisteramts sind alle Hunde kastriert, geimpft und mit Mikrochips gekennzeichnet. Adoptiere und rette ein Leben!)“

 

caini “agresati”de mediul natural (visand cu ochii deschisi la custile de 2 metri patrati ale adaposturilor “autorizate”)

Das Open Shelter von Bacău – die von der natürlichen Umgebung “angegriffenen” Hunde (träumen mit offenen Augen von den 2 Quadratmeter grossen Zwingern in den „zugelasenen“ Tierheimen)

 

Adapostul Cornetu-libertate de (ne)miscare garantata

Cornetu – (Nicht) Bewegungs Freiheit garantiert

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152282992401644.1073741947.302068656643&type=1

Am 30. September verfiel auch der S.O.S. Dog Verein der gebieterischen Lockung  der „Behörde“, was zu wiederholten euphorischen Internetmeldungen führte, die uns informieren dass: „Auf Initiative der ANSVSA hat der VIER PFOTEN Verein eine Vermittlungsaktion gestartet. Der SOS Dogs Verein aus Oradea, der erste der dem Aufruf folgte, hat 54 Hunde übernommen, und weitere 50 werden in den nächsten Tagen nachgeschickt.“ 50”)https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152294636316644.1073741950.302068656643&type=1) ( https://www.facebook.com/pages/Autoritatea-Nationala-Sanitara-Veterinara-si-pentru-Siguranta-Alimentelor/1427113577503329?fref=ts-

            Abgesehen von der Unverschämtheit der ANSVSA die mittels der NGOs Eigenwerbung betreibt unter dem lächerlichen Vorwand dass sie, die ANSVSA, die Vermittlungsaktion „angeregt“ hätte (als ob die NGOs von Idioten bevölkert wären, nicht imstande selbst eine Vermittlungsaktion „anzuregen“), abgesehen auch von der Tatsache dass diese Unverschämtheit Enthusiasmus und nicht Empörung bewirkt (als ob das Erscheine der ANSVSA in einer simulierten „Zusammenarbeit“ mit Vereinen ein Ereignis kosmischen Ausmaßes wäre), kann mit Leichtigkeit festgestellt werden dass die großartige „Rettungsaktion“ NICHTS anders ist als ein Ablenkungsmanöver das keine 5 Minuten einer rationellen Analyse standhält. 

            Zuerst sollten wir uns fragen warum “Hunde die sich frei auf den 15 (eigentlich 17) Hektaren eines „open-shelter“ bewegen“ eine dringende Lösung benötigen (eine „Rettung” durch Versetzen aus dem offenen Tierheim in eine anderes, wie jenes aus Oradea)!? Und wer würde schon an „Lösungen“, an „Notfälle“ und an „Notlösungen“ oder sonstige solche zwingende Gebote denken, angesichts jener dicken, vor Gesundheit platzenden Hunde die entspannt in Pfützen plantschen (wie Elefanten in den „Sanktuarien“) und die frei auf einen tausende mal größeren Gelände umherwandern als jener der engen Zwinger eines gewöhnlichen Tierheims?! (wie aus den 206 vom Vier Pfoten Verein ins Internett gestellten Fotos ersichtlich, aus denen uns kein hungriger, kranker oder verletzter Hund anblickt).   

            Andererseits sollten wir uns fragen warum die “Behörde“ die „dringende Rettung“ der Hunde aus Bacău predigt (mit blöden Erklärungen wie: die Hunde aus Bacău „geraten oft in Konflikte untereinander wegen der fehlenden Umzäunungen“!, „die kleinen Hunde gelangen nicht ans Futter“), wo sie sich doch nicht im Mindesten um das Schicksal anderer zehntausenden von eher Rettung benötigenden Hunden schert (Hunde täglich von den Hundefängern des Bancescu fertiggemacht und getötet, oder Hunde die langsam vor Hunger und Krankheit sterben gelassen werden in den Ställen aus Slatina, Bragadiru, Mihailesti, Cornetu, Onesti, Odai, Orastie, Alexandria, Constanta, Tulcea, Timişoara usw.)!?

animale "condamnate" sa rataceasca pe 17 hectare

Das Open Shelter von Bacău – Tiere „verurteilt“ auf 17 Hektar herumzuschweifen

 

Adapost Slatina- animale care "n-au nevoie sa fie salvate"

Slatina stadtisches Tierheim – “Tiere die kein Not haben um gerettet zu werden”

Und sollte es Ihnen noch nicht klar geworden sein, dass die von der „Behörde“ angeregte „Initiative“ zur Vermittlung der Hunde aus Bacău nichts mit dem „Wohl“ der Hunde aus Bacău zu tun hat, sondern bloß mit dem „Wohl“ des Images der ANSVSA und dem Wohlergehen jener die den Schutz dieser Institution genießen, erklären wir es Ihnen ausführlich:

Erstens „implizierte“ sich die „Behörde“ in die sogenannte „Rettung“ der Hunde aus Bacău um von der Katastrophe Dutzender trostloser Tierheime abzulenken, vollgestopft mit wirklich unglücklichen Tieren für die die „Behörde“ nichts unternommen hat und auch nicht wird, bis die Hunde schließlich (mit Hilfe der Hundefänger) zu Seife oder Knochenleim geworden sind.  Warum wird nichts unternommen werden? Einfach, um viel „wichtigeren“ Bürgermeistern (wichtiger als der Bürgermeister von Bacău) nicht auf die Zehen zu treten, Bürgermeister mit solider „zentraler“ Unterstützung, die, wenn auf die arme „Behörde“ losgelassen diese zunichtemachen würden (oder meinen Sie dass die Inspektoren der „Behörde“ sich trauen würden den Bukarester Bürgermeister Oprescu zu stören und Strafen den Hundefängern von der Bukarester Tierüberwachung ASPA zu erteilen?!).

Zweitens tritt die ANSVSA auf Facebook auf um zu zeigen dass sie etwas unternimmt, dass sie sich mobilisiert hat nach allen Stupsen und Kopfnüssen der letzten Monate von gewissen NGOs (nur wir allein haben den sanitär-veterinären Schlaf der „Behörde“ mit 5 scharfen Anzeigen gestört, mit 4 unbequemen Anforderungen von öffentlichen Informationen, mit zwei Verwaltungsstreitigkeiten und einer schockierenden Reportage der deutschen Reporterin Stefanie Fink über die Grausamkeit in den düstersten und „sanitär-veterinär“ am besten geschützten Tierheimen, die im deutschen öffentlichen Fernsehen gezeigt wurde…)   

caini odihnindu-se (dupa o zi de "supunere la cruzimi"

Das Open Shelter von Bacău – ruhende Tiere (nach einem langen Tag voller erlittener „Grausamkeiten“)

Adapostul Galati  Caini-foarte bine "tratati"

Galati stadtischer Tierheim – Sehr “gut” besorgte Hunde

Drittens hat die „Behörde” die Stadt Bacău aus zynischem Kalkül (unter ästhetischem und werbungsspezifischem Gesichtspunkt) gewählt. Die großartige „Behörde“ kann es sich ja nicht erlauben die „Rettung“ von ausgemergelten, kranken und hässlichen Hunden wie jene aus Slatina „anzuregen“, denn sie würde ja beschuldigt dem Bürgermeisteramt erlaubt zu haben den Verfall der Hunde zuglassen zu haben (in welchem Fall der ganze „glitzernde“ Zauber der aufgesetzten „Rettung“ im Eimer wäre). Folglich, damit die Werbespots die „Initiativen“ der ANSVSA preisen, haben darin ausgehungerte, verstümmelte, bucklige und hässliche Hundenichts zu suchen; wahrscheinlich wurde ein „Casting“ veranstaltet und eindeutig von den Hunden aus dem open-shelter aus Bacău gewonnen, dicke, schöne, gut gepflegte Hunde, kurz für eine „Rettung“ im Rampenlicht geeignet, unter der erlauchten und sauberen Schirmherrschaft der „Behörde“.

Und nicht in letzter Reihe will die ANSVSA die “Rettung” der Hunde aus Bacău zu einer Art Muster der amtlichen „Rettung“ machen (als allmählichen Ersatz für die „inoffiziellen“ Rettungen durch allerlei „Unerwünschte“, durch allerlei „Dissidenten“, ohne den sanitär-veterinären „Segen“), und dieses Muster im gleichermaßen festlichen „Rahmen“ der zukünftigen Manipulationen zu verbreiten. Zu diesem Zweckversucht die „Behörde” sowohl das Recht die Hunde die es verdienen gerettet zu werden auszuwählen zu beschlagnahmen und zu monopolisieren, als auch das Recht eine einzige und bindende Typologie der Hunde die es lohnt zu retten festzulegen. So werden die Tiere die eine „Notlösung“, eine Rettung brauchen NICHT mehr jene sein die Logik und Verstand aufzeigen (Hunde von denen bedenkenlos gesagt werden kann dass sie erschöpft, ausgemergelt, verletzt, terrorisiert, lustlos usw. sind), sondern ausschließlich die von der ANSVSA in ihren „Vermittlungsinitiativen“ aus Facebook bezeichneten (egal ob es jenen Hund eigentlich ganz gut geht!). „Glaubet und forschet nicht“, „adoptiert und fragt nicht“, sagt die ANSVSA den NGOs, „eure Sache ist es zu retten ohne nachzudenken, unsere Sache ist es zu überlegen was ihr zu retten habt und was sich nicht lohnt zu retten“! (So würde mit Hilfe der NGOs der Betrügertraum aller „sanitär-veterinären“ Gauner wahr, die jahrelang die Kontrollregister der stinkenden Tierheime gefälscht haben, unter den blödsinnigen Vorwand dass nur ihre „hohe sanitär-veterinäre Kompetenz“ einen ausgehungertes Tier von einem wohlgenährten unterscheiden kann, ein gequältes Tier von einem zufriedenen, einen dreckigen Stall von einem annehmbaren Heim oder einen von Kot bedeckten Boden von einem sauberen). Leider, obwohl der Plan der ANSVSA erst am Anfang steht, hat er alle Chancen umgesetzt zu werden, wo doch bereits zwei bekannte NGOs den Köder geschluckt haben und herbeigeeilt sind um an dieser simulierten „Rettung“ teilzunehmen, um nochmals unbewusst die Theorie zu bestätigen, dass die von der ANSVSA abgesegnete “Rettung“ viel wertvoller, viel gerechtfertigter und viel notwendiger ist als die „Rettung“ außerhalb der Schirmherrschaft der „Behörde“, oder um die Idee zu bestärken dass die sogenannte „Rettung“ der 1000 Hunde aus Bacău („verurteilt frei auf 17 Hektaren herumzulaufen) ein Ausgleich ist für das Aufgeben von Dutzenden Tieren die täglich dazu verurteilt sind, sich in den Stricken der Hundefänger von der ASPA zu winden und so diskret wie möglich in den stinkenden Käfigen der „zugelassenen“ Ausrottungsstationen den Geist aufzugeben.

caine "traumatizat" care nu mai asteapta nimic de la viata

Das Open Shelter von Bacău – „traumatisierter“ Hund der nichts mehr vom Leben erwartet

 

Mihailesti - Caine "terorizat" de amintirea libertatii

Mihailesti stadtischer Aspa Tierheim – “Terorisierter” Hund von der Errinerung der Freiheit

    

Schließlich “fördert” die ANSVSA die “Rettung” der Hunde aus Bacău weil der „Open-shelter“ zerstört werden soll, so wie auch das Konzept eines „offenen Heims“. Warum? Einfach, denn so ein Konzept ist extrem „gefährlich“, überwirft die stupide „sanitär-veterinäre Ideologie“, untergräbt die Interessen der „Fauna“ die von dem Einfangen und/oder Töten der Hunde lebt, und zerlegt die faulen Marotten nach denen aus finanziellen Gründen und sogar für das Wohlergehen der Tiere die ständige Unterbringung von Streunerhunden eine unmögliche Lösung ist (erinnern Sie sich an die perfide „Erklärung“ die uns einlud zuzugeben dass es vorzuziehen sei die Hunde zu töten als sie zu einem qualvollen Leben in den dreckigen Zwingern eines öffentlichen Tierheimes zu verurteilen?) Somit, obwohl es als zynisch und absurd erscheint, wird das Konzept der „offenen Heime“ eben deshalb hart abgelehntweil es eine wirkliche LÖSUNG ZUR RETTUNG der armen Tiere ist. Oder aber, in diesem Land in dem das Futter der sterbenden Hunde gestohlen wird, um nachher (beim Abwiegen) der einzuäschernden Leichen der verhungerten Hunde nochmals zu schwindeln und zu stehlen, in diesem braucht noch jemand die RETTUNG jener „elenden“ Hunde?!    

            (Nicht aus dem Auge zu verlieren ist trotzdem die Wirkung in den Medien und auf die Wahlen. Offensichtlich hat die ANSVSA die Facebook-Meldung gern mit bekannten NGOs geteilt, um ihr Image aufzubessern, und das minimalem Aufwand: als Parasit des Image jener NGOs. Dieser Gedankengang ist umso vernünftiger, als die Wahlkampagne begonnen hat und es Pflicht der Leitung der „Behörde“ ist den Manipulationsrhythmus zu verstärken und unter dem Volk auf sanitär-veterinärer und Lebensmittelsicherheitsebene wenigstens einen Bruchteil der Täuschungen zu verteilen, die ihr absoluter und äußerst lügnerischer Schirmherr, Victor Ponta verbreitet).

caini "nenorociti" care asteapta sa fie salvati

Das Open Shelter von Bacău – „elende“ Hunde warten auf Rettung

Cornetu - "bunastare" la superlativ

Cornetu – “Wohlgehen” auf hohster Niveau

P.S.

In vollem Gang der „Rettungsaktion“ der Hunde aus Bacău erfahren wir, dass die ANSVSA das Einfangen der Streunerhunde aus der Stadt Oneşti eingestellt hat. Dieses Eingreifen, wenigstens 4-5 Monate verspätet nach dem Aufzeigen der grausamen Bedingungen aus jenem Tierheim (und wenigstens 4 Monate nach dem Tod des letzten zum Zeitpunkt der Anzeige lebenden Hundes) bestätigt bloß das oben Ausgelegte. Mehr noch, diese provisorische Maßnahme ohne große Folgen wurde nur auf das Bestehen des Stadtrats Kuki Barbuceanu ergriffen, der Arme, der zig-mal die Gegend durchstreift hat bis ihm erlaubt wurde etwas zu unternehmen.     

Onesti - Caini care nu au avut norocul sa fie salvati de Ansvsa

Onesti stadtischer Tierheim – Hunde die nicht den Gluck hatten gerettet zu werden von Ansvsa

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